Die Glassäge ist ein Rettungswerkzeug zur technischen Hilfeleistung, das zum Aufsägen von Verbundglasscheiben, zumeist Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen, verwendet wird.
Das Werkzeug ist eine Kombination aus Hammer und Säge, oftmals ist im Griff des Glasmasters noch ein Federkörner eingesteckt.
Anwendung
Mit der hammerförmigen Seite der Glassäge wird zuerst ein Loch in die Scheibe geschlagen, um einen Zugang für das Sägeblatt zu schaffen. Danach wird mit dem Sägeblatt - mit rückwärtsgerichteten Zähnen (dadurch werden die Glassplitter nach außen geschleudert) - die Scheibe zersägt.
Der Federkörner dient zum sicheren Zerschlagen der Seitenscheiben.
Der wesentliche Nachteil der Glassäge besteht darin, dass bei ihrer Anwendung sehr feiner Glasstaub entsteht, welcher sehr leicht in Augen und Wunden und Lunge gelangen und dort Schäden anrichten kann.
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